Hintergrundinfo mit grobem Ablauf der Geschichte. 

Am Anfang war Gott und er schuf den ersten Serafine Mertadome und er war der Raum, der innere Kreis und er war leer. Zum ersten Serafine sprach Gott das Wort und der Serafine war erfüllt vom Wort Gottes. In Mertadome schuf Gott den Serafine Luzifer und er hörte das wahre und reine Wort Gottes und in Luzifer war die Sehnsucht nach dem Wort Gottes. Der dritte Serafine war Uriel; und Uriels Aufgabe war die Schöpfung und der schuf die Ordnung; und zur Schöpfung der Sterne nahm der das Wort Gottes und wob daraus die Sterne und Planeten. Da erfasste Luzifer die Sehnsucht nach dem wahren Wort Gottes und er sprach zu Uriel dass mit jedem Stern am Himmel das Wort Gottes endete. Und Uriel antwortete Luzifer dass jeder handele wie Gott ihn geschaffen habe, jeder nach seiner Aufgabe, Uriel war der Anfang der Schöpfung und Luzifer war dessen Ende. Der vierte Serafine war Gabriel und er war die Zeit und so wie Uriel und Luzifer Anfang und Ende der Schöpfung sind, so ist Gabriel die Mitte. Und Gabriel bringt Änderung; er ist der Schöpfer des Chaos.  

Viele Helfer haben die Serafine um den Sinn der Schöpfung zu erfüllen.

Und zur Schöpfung des zweiten göttlichen Wesens müssen alle Themen behandelt und alle Lieder gesungen wurden und mit der Hilfe der Seraphine wird sich Mertadome wandeln und aus ihm heraus wird der zweite Gott erstehen und es wird Zweisamkeit herrschen.

Das erste Lied sang Gabriel; und seine Scharen; das Chaos beherrschten die Zeit, so wie das Kind, welches nur sich selber kennt; und an Ende der Kinderzeit sprach Uriel: Das Chaos hat keinen Sinn wenn die Ordnung nicht den Bestand wart und sie riefen Luzifer und er beendete das Zeitalter des Kindes.

 Auch das zweite Lied sang Gabriel, doch Uriel stimmte in das Lied mit ein, erst leise doch sein Gesang wurde stärker und am Ende sangen Gabriel und Uriel gemeinsam und ihre Stimmen waren nicht mehr zu unterscheiden. Wie ein Jugendlicher, der die Schönheit der Schöpfung entdeckt, zwar nach eigenem Willen handelnd, doch die Schönheit achtend und den Regeln der Ordnung am Ende unterworfen. Da Uriel und Gabriel im Gleichmaß singen so heben sich ihre Stimmen auf und es herrscht Stille.

 Das Dritte Lied war stumm; weder Ordnung nach Chaos woben ihre Töne, keine Macht, kein Zauber verstimmte die Stille. Und so schuf Gott die Menschen, welche nicht aus Ordnung noch Chaos entstanden sind, sondern durch den Odem Gottes leben und nur nach Ihrem eigenen Willen leben. Und die Menschen brauchen nicht die Serafine noch die Mächte die ihnen dienen. Und der Odem Gottes ist die Seele der Menschen und die Seelen sind nicht aus dem Wort Gottes entstanden. Doch der Odem Gottes ist in den Körpern der Menschen und die Körper wurden durch geschaffen aus dem Wort.

Und das dritte Lied ist unabhängig, so wie der erwachsene Mensch der nur seinen eigenen Regeln folgt. Die Stille endet nicht, da Uriel und Gabriel stumm sind, doch Luzifer kann die die Stille nicht beenden. Um die Stille zu beenden müssen Uriel oder Gabriel singen, welche der Schöpfung dienen, Luzifer dient nicht der Schöpfung, er ist deren Ende. Und so müssen die Menschen die Stille beenden, doch der Odem Gottes dient nicht dem Ende, sondern verfolgt eigene Zwecke.

Doch wenn Luzifer die Stille nicht beendet, so werden nicht alle Lieder gesungen und die Schöpfung des zweiten göttlichen Wesens bleibt unvollendet.

Wenn auch nur eine menschliche Seele, ein Teil des Odems Gottes nicht ihren Sinn erfüllt, so wird das Gleichmass von Uriels und Gabriels Gesang ist gestört und die Stille endet.

Da Luzifer nicht erschafft, so hat er auch keine Mächte, welche ihm dienen. So bedient er sich den Mächten und der Engel, welche entweder Uriel oder Gabriel dienen.

 Und Luzifer nahm sich einen Engel Uriels und sprach zu ihm von der Schönheit von des Schöpfers Odem und in dem Engel erwachte die Sehnsucht den Odem Gottes zu bewahren.

Und so ging Uriels Engel zu einer Menschenfrau und vereinigte sich mit ihr und sie ihr Leib wurde unsterblich, doch die Seele der Menschen erfüllen ihre Bestimmung und so übertrug die Frau ihre Unsterblichkeit aus Liebe an ein sterbendes Kind und das Kind blieb am Leben. Doch ohne den Beistand durch den Engel bleibt das Kind ohne die klarste Erkenntnis um die Schöpfung. Das Kind wuchs heran und um ihn herum starben seine geliebten Menschen. Die Jahrhunderte ohne die Zwänge des Überlebens, ohne die Zwänge welche die Sterblichen jeden Tag unterworfen sind brachten dem Kind eigene Erkenntnisse und die Sehnsucht nach einem Partner von eigener Art. So suchte das Kind einen Weg die Seelen der Menschen zu binden und er sah, dass sein Blut die Seelen der Sterblichen bindet, doch die Menschen sterben durch die Kraft des Engels und der Odem Gottes entweicht nicht aus den toten Körpern, so sind diese Kreaturen tot und doch leben sie.

Doch sein Blut des Kindes weckt den Durst nach Leben in den Kreaturen und das Leben fließt im Blut der Menschen. Und so trinken die untoten Kreaturen das Blut der Menschen und aller lebenden Geschöpfe.

Doch die Seele des Kindes folgt seiner Zweckbestimmung und wie zuvor die Frau übergab das Kind seine Unsterblichkeit an einen weiteren lebenden Menschen, so dass das Kind Ruhe finden konnte.

Doch der neue Unsterbliche war erfüllt von Hass auf den Tot und er war ihm zuwider. Und er verdammte seine Seele und leugnete sie, denn er wollte für alle Zeiten leben und so endete die Seele im Körper des Unsterblichen und er war ohne Zwang durch die Erfüllung seiner Zweckbestimmung. Doch der Odem Gottes fehlte in ihm und so blieb die Unsterblichkeit des Engels alleine zurück und ohne den Odem Gottes kehrte die klarste Erkenntnis des Engels zurück.

Doch das Gleichgewicht der Seelen wurde gestört und Uriels Gesang übertönte zuerst leise den Gesang von Gabriel. Es war weniger als ein Flüstern, eher eine leise Ahnung von einem lange vergessenen Lied. Doch es wurde lauter mit jeder Seele eines Menschen die den Gesang hörte.

 Und so endete die Zeit der Stille und im vierten Lied herrschte Uriel und die Mächte der Ordnung vor.

Epilog:

Als Wolfgang von aus dem einfachen Pappbecher die weiße, milchige Flüssigkeit trank wusste er, dass er dies nicht überleben würde. Vor ihm saß ein Engel ganz besonderer Art und sah ihm beim Trinken zu.

>Es ist nicht so, dass die Engel in ihren weißen Gewändern und den süßen Flügeln auf den Rücken keine Seelen hätten,< sagte der Engel zu Wolfgang, der bereits die ersten Anzeichen des Giftes spürte > ganz im Gegenteil, der feine aber wichtige Unterschied zwischen den Seelen der ewig anmutigen Engel und der schnelllebigen Menschen besteht darin, dass sich die Seele eines Menschen immer wieder verwandelt, dies liegt an der Fähigkeit der Menschen Vergangenes vergessen zu können, im Gesamtsystem kann man die Menschen als Zufallsgenerator in einer Simulation vergleichen.<

Wolfgang spürte zunehmende Schmerzen, welche im Magen beginnend sich immer mehr über den ganzen Körper ausbreiteten, sein linkes Auge begann zu erblinden.

>Im Gegensatz zu den Menschen kennen die Engel den himmlischen Zweck für den sie von unserem allmächtigen Herrn geschaffen wurden< sprach der Engel vor ihm weiter, ohne Wolfgangs Stöhnen zu beachten >und auch sonst haben Engel ein fast umfangreiches Wissen, was die Schöpfung und den Willen Gottes anbelangt.<

Wolfgang brach zusammen, seine Atmung wurde stockend, noch lebte er.

Der Engel sprach weiter >Wie erklärt man den Menschen den Sinn der Schöpfung, kaum einer von euch beherrscht mehr als ein paar hunderttausend Begriffe um die Unendlichkeit zu beschreiben. Stell dir vor du bist allmächtig und alleine, da wäre es gut jemanden zu haben der einem gleich kommt und nun schnell mal das Universum schaffen bisschen Lehm nehmen, reinpusten und schon haste Menschen geschaffen, ist so toll auch nicht, aber einen zweiten Gott, nicht kontrollierbar und so gut wie du selber, das wäre schon was anderes. Die Schöpfung dient zur Erstellung eines zweiten allmächtigen Wesens…dann können die Beiden zum Beispiel Schach spielen oder sonst was anstellen.<

Nun sah der Engel auf das zusammen gekrümmte menschliche Etwas vor sich auf dem Boden.

>Im Gegensatz zum Wissen der Engel wäre ein tausendjähriger Streit von Menschen über den richtigen Gottesglauben nicht mehr als ein Streit, welches Ende eines Haares in einer Suppe den Mittelpunkt des Universums bildet. Zwischen den Seelen der Engel und der Seele der Menschen gibt es  noch einen anderen Unterschied…

Wolfgang war tot. Den Rest konnte er nicht mehr hören. Als sich seine Seele von seinem Körper trennte, tat die weiße Flüssigkeit, die er getrunken hatte ihre wahre Aufgabe.

Buchgliderung:

Buch 1: Uriels Engel gibt Unsterblichkeit

Buch 2:  Die Unsterbliche übergibt die Unsterblichkeit weiter ohne den Beistand von Uriels Engel

Buch 3: Das normale Leben des ersten Vampirs.

Buch 4: Der erste Vampir gibt sich eine neue Moral

Buch 5: Der Vampir erstellt die Untoten.

Buch 6: Die Last der Unsterblichkeit; der Vampir sucht den Nachfolger

Buch 7: Der zweite Vampir hasst den Tot

Buch 8: Abtötung der Vampirseele

Buch 9: Engelwerdung des Vampirs

Buch 10: Luzifer (Hintergrunderläuterung zur Schöpfung)

Buch 11: Luzifer und die Seelen der Menschen

Buch 12: Die Zeit des Mannes geht zu Ende

Buch 13: Beginn der Zeit in dem die Ordnung vorherrscht und das Chaos erstrebenswert ist (Die Zeit des Alten)